Lipofilling – Eigenfett statt Implantat bei Brustaufbau

Viele Frauen klagen über asymmetrische oder kleine Brüste. Ebenso verliert der Busen im Lauf der Jahre sein Volumen. Schwangerschaften, Hormonänderungen und Gewichtschwankungen beeinflussen dieses maßgeblich. Das Lipofilling bietet Betroffenen eine natürliche Brustvergrößerung um maximal eine Cup-Größe. Dabei verwenden Mediziner ausschließlich Eigenfett und verzichten auf Implantate zum Brustaufbau. Im Artikel erfahren Interessierte Wissenswertes zum Verfahren, zum Ablauf der OP, den Risiken und den Möglichkeiten.

Was ist ein Lipofilling?

Bei dieser Operation gewinnen Mediziner körpereigene Fettzellen durch eine Liposuktion und spritzen diese nach dem Aufbereiten in die Brust, um das Volumen aufzufüllen. Der Arzt wählt zunächst eine Körperstelle mit einer starken Fettschicht aus und entnimmt unter Allgemeinnarkose die Zellen mit einer Spezialkanüle. Er bereitet die Zellen auf und injiziert diese durch kleine Hautstiche mit einer Nadel in die Brust. Die Fettzellen benötigen eine Versorgung durch die Blutgefäße. Überlebende Zellen bewirken eine langfristige Konturveränderung. Abgestorbene Fettzellen resorbiert der Körper. In dem meisten Fällen überleben 30 bis 70 Prozent.

Lipofilling für eine Brustvergrößerung

Der Busen der Frau verändert sich im Laufe der Jahre. Gewebeveränderungen, Hormonschwankungen und starke Gewichtsänderungen beeinflussen die Form und das Volumen der Brüste. Viele Frauen leiden unter einem asymmetrischen oder kleinen Busen. Die psychische Belastung wiegt in diesem Fällen höher als das eigentliche ästhetische Problem. Vereinzelt liegt eine medizinische Notwendigkeit vor. Der Aufbau der Brust durch Eigenfett ermöglicht eine natürliche Brustvergrößerung.

Behandlung für ein schönes Dekolleté

Erfahrene Schönheitschirurgen verschaffen Patientinnen ein wunderschönes Dekolleté mit einem wohlgeformten Busen. Gleichzeitig stärken sie damit das Selbstbewusstsein der Frau, indem sie sich wieder schön und attraktiv empfindet. Das Lipofilling für die Brustvergrößerung optimiert die Form der Brust. Ärzte erzielen mit dieser Methode eine natürliche Vergrößerung von einer Cup-Größe.

Die Methode ist nahezu nebenwirkungsfrei

Um die Behandlung auszuführen, benötigen Patienten ausreichend Fettgewebe am Körper. An diesen nimmt der Arzt eine Fettabsaugung vor. Dabei filtert er lebende Fettzellen aus dem Gesäß, Bauch oder Oberschenkel der Patientin. Aufgrund des körpereigenen Materials vertragen Frauen das Verfahren sehr gut. Der Körper reagiert auf die transplantierten Fettzellen nicht abstoßend. Die Zellen wachsen ein und sind lange haltbar.

Neben der guten Verträglichkeit bietet die Behandlung einen weiteren Vorteil. Im Fettgewebe befinden sich Stammzellen, die nach der Transplantation die Zellregeneration fördern. Auf diese Weise verjüngen sie die Oberfläche der Haut.

Lipofilling in Wien

In der österreichischen Hauptstadt bietet Dr. univ. med. Najib Chichakli, Facharzt für rekonstruktive und plastische Chirurgie sowie ästhetische Medizin, das Lipofilling für die Brustvergrößerung an. Inklusive Beratung erhalten Kundinnen den Eingriff je nach Fall ab 5.000 €. Bevor die Operation erfolgt, nimmt der Arzt ein intensives Beratungsgespräch mit zusätzlichen Untersuchungen zur Freigabe für die Behandlung vor. Darunter fallen Ultraschall, EKG, Mammografie und Blutbild. Vor der OP klärt der Mediziner offene Fragen, informiert über den Ablauf der Behandlung und deren Risiken. Zudem zeichnet er die Maßnahmen am Körper an und erstellt Fotos zur Dokumentation der Ergebnisse. Nach der Therapie tragen Patientinnen einen Stütz-BH. Für den optimalen Sitz probieren sie diesen ebenfalls vorab an.

Risiken der Operationen

Die Behandlung verursacht in seltenen Fällen:

  • Thrombosen,
  • Nachblutungen,
  • Wundinfektionen,
  • Fettnekrosen,
  • Gefühlsminderungen,
  • Narbenbildungen,
  • Allergien,
  • Durchblutungsstörungen,
  • eine geringe oder unterschiedlich starke Annahme der Fettzellen,
  • Abszesse und
  • Hautunregelmäßigkeiten.

Eine vollständige Liste möglicher Komplikationen erhalten Patientinnen vom behandelnden Arzt.

Was beachten Patientinnen nach dem Lipofilling?

Der eigentliche Eingriff erfolgt unter Allgemeinnarkose. Die Patientin verbringt im Anschluss eine Nacht im Spital. Nach der Operation treten geringe bis mittelschwere Schmerzen an den Entnahmestellen sowie an der Brust auf. Sie klingen nach ein paar Tagen ab. Für bis zu 14 Tage gelten Patientinnen als arbeitsunfähig. Im Anschluss empfiehlt sich eine vorübergehende Schreibtischtätigkeit. Für drei Wochen tragen sie durchgängig einen Sport-BH und verzichten zwei Wochen auf sportliche Aktivitäten. Zudem verzichten sie in diesen Wochen auf das Baden. Am vierten Tag nach der OP duschen behandelte Frauen wie gewohnt. Verfärbungen und Schwellungen verschwinden nach bis zu sechs Wochen. In diesem Zeitraum normalisiert sich die Brustform.


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